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Nachhaltig Wohnen und Leben

Nachhaltig wohnen und leben – wenn das Umdenken erfolgt

Nachhaltigkeit ist kein Trend. Dem Menschen wird bewusst, dass Rohstoffreserven nicht unendlich sind und bereits für die derzeitige Generation knapp werden könnten. Deshalb ist es wichtig, nicht nur über Ressourceneinsparung zu reden. Alternative Energien müssen zunehmend genutzt werden und Nachhaltigkeit sollte zu einem Begriff werden, der in jedem Industriebereich seine Anwendung findet.

Endkunden sind stärker denn je an nachhaltigen Produkten interessiert. Seitdem das Kaufinteresse auch den Herstellungsprozess sowie die Anbau- und Arbeitsbedingungen einschließt, greifen Menschen verstärkt zu zertifizierten Produkten. Wer begreift, dass Farbstoffe für Textilien Giftstoffe beinhalten können, wird sich schützen wollen. Schädliche Lösungsmittel, die in Form von Klebstoffen bei der Herstellung von Möbeln und Teppichen verwendet werden, können für Erkrankungen der Atemwege sorgen. Und wer in unmittelbarer Nähe von Atomkraftwerken lebt, wird für erneuerbare Energien dankbar sein, um der potenziellen Gefahr zu entrinnen.

Nachhaltig Wohnen und Leben

Nachhaltige Produktion muss keine finanziellen Einbußen bedeuten Menschen wollen nachhaltig wohnen und leben. Sie möchten Textilien und Produkte mit gutem Gewissen nutzen und sich sicher sein, dass die Bedürfnisse der Natur und der Arbeitskräfte während des Herstellungsprozesses berücksichtigt werden. Dabei ist die Sorge vieler Unternehmen, durch eine nachhaltige Produktion weniger Gewinn einzufahren, unberechtigt.

Natürlich ist es kostenintensiver, wenn man auf hochwertige Materialien und Rohstoffe zurückgreift. Im Gegenzug kosten die hergestellten Produkte auch mehr Geld. Doch die meisten Menschen sind bereit, diesen Mehraufwand finanziell zu honorieren. Beispielsweise bei Biofleisch, das seltener auf den Tisch kommt, dafür aber besser schmeckt. Gleichzeitig weiß der Verbraucher, dass die Tiere ohne Wachstumshormone und auf Weideflächen aufwachsen durften.

Je öfter eine alternative Energie zum Einsatz kommt, desto bewusster betrachten Menschen ihr Konsumverhalten. Teurere Waren führen dazu, dass genauer hinterfragt wird, ob beispielsweise Textilien wirklich nach einer Saison in die Kleiderspende wandern müssen, obwohl sie noch wie neu sind. Auch das Einsparen von Strom könnte zukünftig in mehr Haushalten stattfinden, weil die Nebenkosten höher ausfallen werden.

Ökologisch hergestellte Produkte fördern die Achtsamkeit

Nachhaltig wohnen und leben:
Wächst dieses Bewusstsein, greifen immer mehr Menschen zu ökologisch hergestellten Produkten. Dabei ist es egal, ob es um Möbel, Kleidung oder Lebensmittel geht. Es reichen kleinste Veränderungen, um die CO2-Bilanz positiv zu verändern. Viele Unternehmen haben daher neue Konzepte entwickelt, um mit einheimischen Rohstoffen zu arbeiten und den ökologischen Fußabdruck auf diese Weise zu reduzieren.

Die bisherigen Alleinstellungsmerkmale werden einen anderen Charakter annehmen. Statt nach der zwanzigsten Zahnpasta Ausschau zu halten, wird der Endkunde von morgen das Produkt auswählen, das in fairer Weise produziert wurde. Zukünftig wird es um gesundheitlich unbedenkliche Artikel gehen, deren Produktionsweg sich genauestens verfolgen lässt. Aus dem unüberschaubaren Überfluss des Konkurrenzverhaltens wird derjenige erfolgreich hervorgehen, der transparent, verantwortungsvoll und gesundheitlich unbedenklich produziert. Das Bewusstsein, dass Billigprodukte der Natur und dem Menschen gegenüber nicht länger vertretbar sind, beginnt gerade zu wachsen.

Es stellt sich die Frage, warum der Mensch einen Umweg nahm. Wie kann es sein, dass in der Lebensmittelindustrie fasst alle Produkte mit Zucker versetzt werden, um den Geschmack und das Gewicht zu beeinflussen? Alternative Energie nutzt natürliche Ressourcen, die seit Jahrhunderten bekannt sind. Überfluss ist etwas anderes als die Überproduktion in allen industriellen Bereichen. Ganz abgesehen von den Müllbergen, die uns heute zum Problem werden. Konnte nicht vorausgesehen werden, dass der Mensch durch das Konkurrenzdenken in die falsche Richtung geht?

Es ist höchste Zeit für alternative Energie

Interessanterweise entscheiden sich Menschen für den richtigen Weg, je brenzliger die Situation wird. Wird die Atomkraft in zunehmendem Maße abgelehnt, kommt die Erinnerung an die Windkraft und Sonnenenergie. Mutter Natur hat alles für die Möglichkeit bereitgestellt, nachhaltig zu wohnen und zu leben. Erst wenn der Mensch einsieht, dass Konkurrenz zu genau den Problemen führt, denen wir heute gegenüberstehen, ist es möglich, an einem gemeinsamen Strang zu ziehen. Dann geht es endlich wieder um Menschen und ihren Lebensraum, statt um den Profit.

Zertifikate und das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit
Um nachhaltig wohnen und leben zu können, sind Endverbraucher und Unternehmer gleichermaßen gefragt. Wer im privaten Leben erneuerbare Energien wie Ökostrom oder Solaranlagen nutzt und auf die vielen Möglichkeiten achtet, bei denen sich Strom sparen lässt, setzt ein Zeichen für die Umwelt. Im unternehmerischen Bereich halten immer mehr Umweltzertifikate Einzug, mit denen nachgewiesen wird, dass die Produktion durch erneuerbare Energien und mit einer umweltverträglichen Produktionskette erfolgt.

Um dem Klimawandel beizukommen, muss sich zuerst das Bewusstsein wandeln. Erst mit diesem lassen sich die entsprechenden Ergebnisse zum Schutz der Umwelt verzeichnen.

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