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Nachhaltigkeit bei Versicherungen

Nachhaltigkeit bei Versicherungen – Eine nachhaltige Versicherungsgesellschaft muss Nachhaltigkeit im täglichen Geschäftsbetrieb leben. Das heißt, dass beispielsweise das Beschaffungswesen, der Druck von Versicherungspolicen (wenn nicht schon digital), bzw. allgemein – die Unternehmensführung – nachhaltig organisiert sein müssen.

Nachhaltigkeit bei Versicherungen

Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche: Aktuelle Studien, Projekte, Fachbeiträge und Veranstaltungen – Hier finden Sie alles rund um das Thema Nachhaltigkeit in der Versicherungsbranche und darüber hinaus!

Die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit äußert sich auf drei Ebenen: in der ökologischen Dimension (Umwelt), in der ökonomischen Dimension (Wirtschaft) und in der Sozialen Dimension (Gesellschaft). Oft wird Nachhaltigkeit mithilfe eines Säulenmodells dargestellt.

Sieben Thesen, wie Versicherer gegen den Klimawandel ankämpfen – Nachhaltigkeit bei Versicherungen

  1. Nachhaltigkeit braucht konsequente politische Unterstützung: Mit der Neuausrichtung von Geschäftsprozessen, Kapitalanlagen und der Zeichnung von Risiken positionieren sich Versicherer klar und deutlich. Politik handelt nachhaltig, wenn sie sich marktwirtschaftlich kohärent verhält und den wirtschaftlichen Akteuren der ökologischen Transformation Leitplanken setzt, damit sie sich nachhaltig ausrichten können: Lasst den (ökologischen) Preis seine Wirkung entfalten – indem Marktmechanismen so gestaltet werden, dass die Akteure das Verursacherprinzip bei der Produktion von Gütern und Dienstleistungen leitet. Indem die schädliche Freisetzung von Kohlendioxid den Preis einer Ware mitbestimmt. Und indem ein hinreichendes Angebot für nachhaltige Investments, etwa in Infrastrukturmaßnahmen und Green Bonds, bereitgestellt wird.
  2. Nachhaltigkeitsvorgaben müssen zu den Risiken passen: Nachhaltigkeit ist ein andauernder Suchprozess nach den richtigen wirtschaftlichen und politischen Antworten, um die Daseinsvoraussetzungen kommender Generationen nicht zu gefährden. Eine allgemein gültige Lösung gibt es nicht – auch nicht für Versicherer. Kleine und große, Voll-, Nischen- und Sparten Versicherer sind mit unterschiedlichen Nachhaltigkeitsherausforderungen konfrontiert, etwa weil sie kleine oder große Risiken im Portefeuille haben oder in ihrer Kapitalanlage unterschiedlichen Strategien folgen. Die Anforderungen der Regulierung an das Nachhaltigkeitsmanagement von Risikoübernahme und Kapitalanlage sowie die Aufsichtspraxis sollten diese Unterschiedlichkeit
  3. Nachhaltige Investments brauchen Transparenz und Spielräume: Für nachhaltiges und klimaneutrales Handeln benötigen Unternehmen umfangreiche, verlässliche, aber auch einfach handhabbare Informationen über die Risiken und Auswirkungen auf Umwelt, Soziales und Geschäftspraktiken (ESG-Kriterien). Dafür soll mit der sogenannten Taxonomie in der Europäischen Union bald ein Klassifizierungssystem geschaffen werden. Idealerweise werden die Informationen aus der Realwirtschaft transparent in einer frei zugänglichen Datenbank bereitgestellt. Für Versicherer ist dies Voraussetzung dafür, dass sie nachhaltig investieren oder bestimmte Risiken übernehmen können. Außerdem müssen verlässliche Modelle entwickelt werden, mit denen die Auswirkungen des Klimawandels erfasst werden können. Dabei bleibt entscheidend, dass Berichtspflichten bürokratiearm gestaltet werden.
  4. Kapital von Versicherern schließt Investitionslücken: Versicherer können Kapital für den milliardenschweren Aufbau einer nachhaltigen Infrastruktur und den European Green Deal zur Verfügung stellen – immerhin legen deutsche Versicherer im Schnitt täglich 1,3 Milliarden Euro am Kapitalmarkt neu an. Und immer mehr Versicherer wollen mit einer nachhaltigen Kapitalanlage-Strategie grüne Rendite erzielen und Risiken minimieren. Ein Hindernis: die geringe Zahl passender Projekte – vor allem in Deutschland. Denn Kapitalanlagen der Versicherer müssen nicht nur ökologisch korrekt, sie müssen auch sicher und rentabel sein. Investitionsentscheidungen sollen sich nach ESG-Kriterien ausrichten, müssen sich aber immer auch an das Versicherungsaufsichtsgesetz und die Solvency II-Regeln halten.
  5. Strategie für Nachhaltigkeit gemeinsam mit Kunden entwickeln: Kein Windrad, keine Solaranlage würde erneuerbare Energie liefern, hätten Versicherungsunternehmen die Risiken nicht übernommen. Versicherer ermöglichen nachhaltige Geschäftsmodelle ebenso, wie sie die Old Economy versichern – etwa Risiken durch die Förderung von Kohle und Öl. Die Branche wird sich zunehmend aus diesem Geschäft zurückziehen, doch das ist nur in dem Maße möglich, wie Schäden etwa durch die öffentliche Hand ausgeglichen werden. Politische Rahmenbedingungen – etwa ein steigender Preis für CO2 Emissionen – machen wenig nachhaltige Geschäftsmodelle dabei unattraktiver. Für die zügige Transformation setzt die Branche bei der Absicherung industrieller und gewerblicher Kunden auf Dialog. Gemeinsam Strategien für nachhaltiges Wirtschaften zu entwickeln – darum geht es -Nachhaltigkeit bei Versicherungen.
  6. Bauvorschriften heute anpassen verhindert Schäden in der Zukunft: Jene Klimaveränderungen, die wir heute beobachten, sind nicht das Ergebnis aktueller Emissionen: Sie sind ein Erbe der Vergangenheit. Über den Klimaschutz hinaus müssen wir uns daher auch mit dem Schutz vor den Folgen des Klimawandels beschäftigen. Wenn Starkregen und Hagelschlag in zunehmender Weise Hab und Gut bedrohen, muss auch das Bauplanungs- und Bauordnungsrecht angepasst werden – und zwar heute. Je später wir hiermit beginnen, desto größer wird der volkswirtschaftliche Schaden in der Zukunft ausfallen. Sind die Folgen erst eingetreten, ist es zu spät. Der überwiegende Teil der Bebauungspläne wurde zu einer Zeit beschlossen, als viele wissenschaftliche Erkenntnisse zu Extremwetterlagen und Klimawandel noch nicht vorlagen.
  7. Ohne Aufklärung kein Bewusstsein für das Risiko: Aufklärung und Prävention sind das A und O, um künftige Schäden in Grenzen zu halten und Elementarrisiken heute wie auch in Zukunft versichern zu können. Versicherer tun alles dafür, Menschen über Gefahren von Extremwetterereignissen zu informieren. Wie in anderen Ländern auch, muss der deutsche Staat die vorhandenen Informationen zu Naturgefahren bündeln und der Öffentlichkeit in einem einzigen Online-System zugänglich machen. Versicherer fordern deshalb ein bundesweites Naturgefahrenportal mit begleitenden Informationskampagnen.

Welche Risiken haben Versicherungen? Zu den wesentlichen Risikoarten im Versicherungsunternehmen zählen sowohl in ökonomischer als auch in aufsichtsrechtlicher Sicht das versicherungstechnisches Risiko, Rückversicherungsrisiko, Prozess- und Betriebskostenrisiko, Kapitalanlagerisiko, Kapitalkostenrisiko, Asset-Liability-Mismatch-Risiko und operationelle …

Was bewegt die Versicherungsbranche? 2021 wird die Zahl der E-Autos deutlich steigen. Das bedeutet, dass Versicherer ihre Kfz-Tarife umbauen werden. Es wird komplizierter sein zu klären, wie Bauteile zusammenwirken und welcher Hersteller oder Lieferant für einen Defekt oder eine Fehlsteuerung haften muss – Nachhaltigkeit bei Versicherungen.

Was zählt unter Nachhaltigkeit? Was ist Nachhaltigkeit? Die ökologische Definition von Nachhaltigkeit stammt aus dem sogenannten Brundtland-Bericht aus dem Jahre 1987 und beschreibt eine nachhaltige Entwicklung als eine solche, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne dabei die Zustände zukünftiger Generationen zu beeinträchtigen.

Welche Aspekte umfasst Nachhaltigkeit? Die drei Dimensionen oder „Säulen“ der Nachhaltigkeit sind demnach: Ökologie. Soziales. Ökonomie.

In welche Bereiche findet Nachhaltigkeit in der Versicherungswirtschaft Eingang?

Die deutschen Versicherer sind Teil der Debatte und leisten einen ehrgeizigen Beitrag zur Erreichung der Ziele. Dazu gehören die Klimaneutralität der Kapitalanlagen, ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und die Förderung von Vielfalt in der Unternehmensführung – Nachhaltigkeit bei Versicherungen.

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